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Fortbildung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Pat   
Montag, 16. April 2007
Beitragsinhalt
Fortbildung
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An der Schlaufe zog sie ihn hoch, er kniete vor ihr, sie stand gebeugt vor ihm, sehr mächtig, sehr stark. „Meine Erfahrung ist, dass Erziehung gerade bei euch Männern am besten über Strafe funktioniert.“ Ihr Blick suchte in seinem Gesicht erfolgreich nach Reaktionen. „Ich habe vielfältige Möglichkeiten, dich zu bestrafen, und ich werde sie nutzen.“ Sie lächelte. Er hörte sie wie durch einen dichten Nebel. „Ich erwarte Einsicht von dir - und Dankbarkeit!“ stellte sie fest.
„Steh auf!“

Er stand auf, konnte jedoch nicht gerade stehen, weil sie die Schlaufe seiner Halsmanschette noch immer fest auf Höhe hielt. Er wusste nicht, wohin mit seinen Händen, die Arme hingen herunter. „Hände in den Nacken!“ herrschte sie ihn wieder an. So stand er krumm an ihrer Schlaufe mit den Händen im Nacken vor ihr, den Kopf gesenkt. Sie zerrte ihn zu einem der vielen schwarzen, schweren Samtvorhängen und verschwand kurz dahinter, ohne ihn loszulassen, kam zurück und hielt ein Lederpaddel in der Hand.
„Wir üben zunächst ein wenig die Standhaftigkeit. Das ist ein Lederpaddel, für den Anfang gut geeignet.“ stellte sie sachlich fest und zog Richard an der Lederschlaufe noch ein Stück weiter herunter. „Du wirst deine Position einhalten!“ flüsterte sie ihm ins Ohr, „festgurten werde ich dich erst später. Sei gehorsam!“ ‚Oh Gott, sie wird mich schlagen’ wurde es Richard schlagartig bewusst, und da traf ihn schon ihr erster, eher leichter Hieb. Klatschend fiel das Leder auf seinen Hintern. Richard fuhr herum um auszuweichen, aber ihr Griff an der Schlaufe war fest. Sie zog ihn wieder runter und der zweite Schlag folgte. Richard machte einen Schritt zurück aber sie folgte ihm, zog die Schlaufe unvermittelt in ihre Richtung und ein dritter, festerer Hieb traf ihn. Seine Hände lösten sich aus dem Nacken und wollten ihn befreien, da zog sie ihn an der Schlaufe wieder stark nach unten. „Wo sind deine Hände?“ fragte sie ihn scharf. Sie hielt ihm das Paddel unter die Nase und sagte: „Das ist nur der Anfang. Willst du nicht gehorsam sein?“ Seine Hände wanderten unvermittelt in den Nacken und sie ließ ihren Zug wieder etwas nach. Es folgten Hieb für Hieb, die er aushalten wollte und konnte. Sein Stöhnen hielt sie nicht ab. Er bemühte sich, seine Haltung zu bewahren und schaffte es auch meistens, zumindest so gut, dass sie ihr erstes Werk vollenden konnte. „Das waren 12 Hiebe.“ Stelle sie zufrieden fest. „Und die waren nicht hart.“ Sie zog ihn vor einen der dunklen Samtvorhänge und löste ihren Griff. „Steh gerade!“ befahl sie ihm. „Und bleib hier stehen“ flüsterte sie ihn sein Ohr.

Richard hörte, wie sie sich von ihm entfernte. Sein Hintern brannte, sein Puls raste. Durch die seitlich abstehenden Ellenbogen roch er seinen Achselschweiß. Er fühlte sich merkwürdig. Seine Erregung war schon einige Zeit gewichen, aber ein anderes Gefühl machte sich breit. So sehr ihm auch sein Hintern brannte, so sehr wünschte er sich, dass sie sich ihm bald wieder zuwenden würde. Ihren Zug an seiner Halsmanschette, ihre klaren Anweisungen und die Konsequenz ihrer Worte faszinierten ihn – wie die Frau an sich.



Letzte Aktualisierung ( Freitag, 15. August 2008 )
 
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