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Seite 4 von 8 Sie schritt voran und er folgte ihr. Sie kamen in einen dunklen Raum, alle Wände waren mit dunklem Samt behängt, kein Fenster war zu sehen. "Schließ die Tür!" befahl sie ihm. Sie ließ ihm Zeit, sich umzusehen. Und obwohl sein Blick an ihr klebte, bemerkte er durch die Anordnung der Samtvorhänge, dass sich hinten ihnen wohl noch etwas befand. Er stand verloren in dem Raum, dort war nur ein schwerer schwarzer Sessel und Richard bemerkte, wie es ihm immer wärmer wurde, denn es waren sicher weit über 20°C, er begann zu schwitzen. "Jeder weiß.." unterbrach sie die Stille, "dass der Mensch einen Platz braucht, an den er gehört. Dieser Sessel ist MEIN Platz," sagte sie mit einem Blick zu dem großen Teil, dessen Rückenlehne sicher eine Höhe von 1 Meter 50 hatte. Er stand mitten im Raum. Richard nickte, als ob er verstehen konnte, was sie meinte. Er hatte offenbar keinen Platz in diesem Raum.
"Ist es dir warm?" fragte sie mit einem Lächel. "Zieh dich aus, leg deine Sache rechts neben die Tür!" Das war wieder ein klarer Befehl, dennoch blieb Richard stehen als ob er sie nicht verstanden hätte. "Was ist?" fragte sie ihn sehr laut und bestimmt, "wird's bald?" Richard löste den Binder und ließ keinen Blick von ihr. "Etwas schneller, wir haben noch mehr vor heute!" Als sie einen Schritt auf ihn zuging, drehte er sich schnell zur Tür und zog sich aus. Der Binder flog neben die Tür, ein Knopf flog beim Aufmachen vom Hemd, landete auf dem Binder. "Hast du keinen Gürtel an?" fragte sie höhnisch. Richard antwortet nicht, er war viel zu beschäftigt. Als er an seinem Slip war, zögerte er kurz, traute sich aber nicht zu fragen und zog ihn kurzerhand auch aus. Achtlos warf er ihn bei seine andere Kleidung.
Da stand er nun, nackt, mit dem Blick zur Tür. Er spürte ihre Anwesenheit hinter sich und - er spürte seine unglaubliche Erregung. Er zitterte förmlich, seine Gedanken flogen unaufhaltsam durch seinen Kopf, wirr und im Höhenflug begriffen. Sein Atem war schnell und die Hände schweißnass, sein Schwanz stand steif und keck hervor.
"Komm her!" fauchte sie. "Oh Gott", durchfuhr es den nackten Richard, der sich der Situation halb bewusst war, halb in Trance wahrnahm, dass er angesprochen war. "Komm her!" befahl sie sehr laut zum zweiten Mal und er gehorchte, drehte sich zu ihr. Richards Hände verbargen sein Geschlecht, als er langsam und recht unsicher auf sie, die im Sessel ruhte, zukam. Sie genoss sichtlich, was sie sah. Unsicher wie alle anderen benahm er sich - welch ein berauschendes Gefühl. "Dreh dich, damit ich dich sehen kann!" Mit der Hand zeigte sie ihm die Richtung an. Richard drehte sich um die eigene Achse. "Viel zu schnell!" beschwerte sie sich, "Mach das langsamer!" Und Richard drehte sich ein weiteres mal etwas langsamer um die eigene Achse. "Und nun noch mal - aber deine Hände kommen dabei in den Nacken!" Richard stockte. "Na?" fragte sie provozierend, "Sei gehorsam und mach, was ich dir sage!" Ganz langsam hob Richard die Hände und gab den Blick frei, erregter war er schon lange nicht mehr gewesen. "Na bitte," lachte sie zufrieden, "es geht doch!" Ohne Luft zu holen verschärfte sich die Stimme sofort: "Nun dreh dich wieder, aber schön langsam!"
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