Umfrage

Lebensmittelwegwurf auch in Deutschland regulieren?

Nein, jeder soll so viel Nahrung wegwerfen wie er will
1 (20%)
Große Geschäfte sollten reguliert werden
1 (20%)
Ja, keine Lebensmittel für die Tonne
3 (60%)

Stimmen insgesamt: 5

Autor Thema: Lebensmittelwegwerfverbot in Frankreich  (Gelesen 957 mal)

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Offline Federball

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Lebensmittelwegwerfverbot in Frankreich
« am: 21.01.2018 18:30:34 »
Große Supermärkte dürfen in Frankreich nicht mehr einfach so Lebensmittel wegwerfen, sie müssen sie billiger abgeben oder spenden. Auf der einen Seite ist es zwar immer schade um Lebensmittel, aber auf der anderen Seite gibt es ja auch eine unternehmerische Freiheit, sozusagen ein Recht auf Verschwendung. Manche verderben die Lebensmittel in ihren Tonnen sogar noch zusätzlich, um Dumpster abzuschrecken. Wie seht ihr das?

Offline Maria

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Antw: Lebensmittelwegwerfverbot in Frankreich
« Antwort #1 am: 22.01.2018 21:54:20 »
Ich habe für : Ja keine Lebensmittel für Tonne abgestimmt
Den ich kenne hier bei uns einen Fall , der gerade umgekehrt war.
Ein Supermarkt hat am letzen Verfallsdatum (an dieasen Tag ) , die Lebensmittel in ein Einkaufswagen getan.
Und verschenkt , so das es nicht weggeworfen werden mußte.
Der Supermark wurd angezeigt wegen Unlauterer Wettbewerb , bekamm eine Strafe .
Und durfte nichts mehr Verschenken , er mußte die Lebensmittel in die Tonne werfen.

Deswegen finde ich das Gesetzt gut , Hungersnot gibt es auch bei uns in Deutschland.
Da würde das Gesetz auch gut helfen.

Lg. Maria


« Letzte Änderung: 22.01.2018 22:06:13 von Maria »
Ich bin nicht immer ein Engel, aber immer öfters.

Offline Dark Werner

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Antw: Lebensmittelwegwerfverbot in Frankreich
« Antwort #2 am: 23.01.2018 18:48:34 »
Moinsen,

Wie seht ihr das?

Laut der Website newbielink:https://www.lebensmittelwertschaetzen.de/ [nonactive] landen in Deutschland  11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Da ist sicherlich ein Umdenken - auch im privaten / persönlichen Bereich - notwendig.

Der Einzelhandel stellt ja vermehrt noch verzehrbare Lebensmittel den Tafeln zur Verfügung. Das ist gut so.

Ob eine strenge gesetzliche Regelung das "Gelbe vom Ei" darstellen würde, bezweifle ich stark.     
liebe Grüße

Werner

Offline Federball

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Antw: Lebensmittelwegwerfverbot in Frankreich
« Antwort #3 am: 23.01.2018 20:04:47 »
Anscheinend auf dem zweiten Blick kein so einfaches Thema. Strafen für Lebensmittel verschenken. Sachen gibt es  :-\

Offline Maria

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Antw: Lebensmittelwegwerfverbot in Frankreich
« Antwort #4 am: 23.01.2018 23:10:38 »
Ja das dachte ich auch, das man den Supermarkt damals bestraft hat.
Es wurde gut angenommen von Leuten die nicht soviel Geld hatten.
Und nicht zur Tafel gehen mußten , weil es vor Ort war.
Jetzt müßen sie 24 km mit den Bus zur Tafel fahren.
Das muß man nicht verstehen.
War wohl der Konkurrenzkampf der Supermärkete schuld, das Lidl es nicht mehr machen durfte und bestraft wurde.
Da drei Supermärkte fast nebeneinander sind.

Lg. Maria
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Offline carsten

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Antw: Lebensmittelwegwerfverbot in Frankreich
« Antwort #5 am: 28.01.2018 19:42:46 »
Ich denke, das wird dazu führen, dass bedürftige Menschen am Ende B-Lebensmittel bekommen mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum. Mag sein, dass vieles davon noch verzehrbar ist, aber das Datum steht ja auch nicht völlig umsonst da drauf. Ich glaube nicht, dass damit jemandem geholfen ist. Wir haben hier in unseren Breiten jedenfalls keine Probleme, ausreichend Lebensmittel zu produzieren. In der Vergangenheit gab es eher schon mal Situationen mit einem Überangebot und daraus folgend zu geringen Erlösen für die Produzenten. Man sollte nach Möglichkeiten suchen, dass auch bedürftige Menschen - von denen es scheinbar immer mehr gibt - die gleichen Lebensmittelstandards bekommen wie alle.
« Letzte Änderung: 28.01.2018 19:44:43 von carsten »
Ein guter Mann bleibt immer ein Anfänger

Offline Dark Werner

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Antw: Lebensmittelwegwerfverbot in Frankreich
« Antwort #6 am: 29.01.2018 19:54:01 »
Moinsen,

Ich denke, das wird dazu führen, dass bedürftige Menschen am Ende B-Lebensmittel bekommen mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum.

Die Festlegung eines Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD ) liegt mWn im Ermessen des Herstellers. Und man sollte das MHD nicht mit einem Verbrauchsdatum,. was z.B. bei Molkereiprodukten angewendet wird,  gleichsetzen.

liebe Grüße

Werner